Das Kind beim Namen nennen! – Die Atemtechnik bei „The Presence Process“

Der Artikel geht der Frage nach, warum die Atemtechnik bei The Presence Process nicht als das bezeichnet wird, was sie offensichtlich ist: Hyperventilation.

Michael Brown: Die Kraft gelebter Gegenwart
Michael Brown: Die Kraft gelebter Gegenwart

Michael Brown hat mit „Die Kraft gelebter Gegenwart“ (engl. „The Presence Process„) ein wegweisendes Buch geschrieben. Mit Hilfe einer einfachen Technik soll jeder in die Lage versetzt werden, sich von unverarbeiteten und verdrängten negativen Emotionen, die einen seit der Kindheit in allen Entscheidungen beeinflussen, zu „befreien“ bzw. – mit den Worten Michael Browns ausgedrückt – diese zu „integrieren“. Während viele Therapien und Meditationsmethoden auf der physischen oder mentalen Ebene ansetzen, um unerwünschtes Verhalten zu korrigieren oder Symptome zu kurieren, zielt der „The Presence Process“ genannte Prozeß auf die emotionale Ebene des Menschen ab, wo die eigentliche Ursache für die Disharmonien zu finden sind. Ziel ist es, zu einer reinen und unverfälschten Wahrnehmung der Realität zu gelangen, authentisch zu sein und ganz im „Hier und Jetzt“ zu leben – oder um noch eine spirituelle Dimension hinzuzufügen – sich wieder der reinen, göttlichen Präsenz bewußt zu werden, die alle Menschen miteinander teilen. Als „kleiner Nebeneffekt“ der Integration verdrängter Emotionen würden zudem viele Krankheiten und „Zipperlein“, an denen wir leiden, verschwinden, weil die Energie dieser Emotionen (E-Motion = Energie in Bewegung) wieder frei fließen kann und sich nicht irgendwo im Körper staut und versuchen muß, sich in Form von Krankheitssymptomen Ausdruck zu verleihen und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

In dem Buch wird der Leser zu einem 10-wöchigen Prozess angeleitet, dessen zentraler Bestandteil eine bestimmte Atemtechnik ist, die zweimal täglich für mindestens 15 Minuten durchgeführt werden soll. Hierbei sollen verdrängte Emotionen automatisch an die Oberfläche (ins Bewußtsein) kommen. Um sie zu integrieren und so ihre negativen Auswirkungen zu beenden, sollen diese wahrgenommenen Emotionen einfach nur gefühlt und angenommen werden. Michael Brown hat dies in dem Buch ausführlich beschrieben, so daß ich mir die Details an dieser Stelle erspare, zumal ich dem im Rahmen dieses Artikels sowieso nicht gerecht werden könnte und es mir hier auch eigentlich um etwas Anderes geht, nämlich um die Atemtechnik.

Die beim Presence Process angewendete Atemtechnik nennt sich „bewusst verbundene Atmung“. Sie ist durch folgende Merkmale charakterisiert:

  • Man atmet ohne Pausen zwischen den Atemzügen.
  • Die Dauer von Ein- und Ausatmen soll gleich sein.
  • Die Atemzüge sollten tief und mit dem vollen Atemvolumen sein.

Tiefe Atemzüge werden zwar empfohlen, dies sei jedoch „nicht entscheidend“ (S. 132). Viel wichtiger sei das das Atmen ohne Pausen zwischen dem Ein- und Ausatmen (Zitat S. 130: „ohne unnötige Lücken zwischen den Atemzügen“) – dies wird als ein sehr wichtiger und wesentlicher Punkt betont, der unbedingt und unter allen Umständen währen der gesamten Atemsitzung beibehalten werden soll (S. 199).

Michael Brown merkt hierzu an, „dass wir Menschen die einzigen atmenden Wesen sind, die immer wieder und unbewusst in ihrem Atemzyklus Pausen machen – unnötige Lücken ohne Atmung. Beobachten Sie einen Hund oder eine Katze. Sie werden feststellen, dass sie fortlaufend ohne Pause atmen.“ (S. 131).

Laut Michael Brown ist die „bewusst verbundene Atmung“ absolut essenziell für den Prozeß des Bewußtmachens und der Integration unterdrückter Emotionen aus der Kindheit – dies betont er im Buch immer wieder. „Das Hauptziel der bewusst verbundenen Atmung ist die Aktivierung und Anreicherung von Präsenz und Bewusstsein im gegenwärtigen Augenblick durch die Integration unbewusster emotionaler Blockaden, die unsere derzeitige Erfahrung hemmen“ (Zitat S. 66).

Hyperventilation?

Vertieftes Atmen ohne Pausen – wer denkt da nicht gleich an Hyperventilation? Jeder, der schonmal eine Luftmatratze aufgepustet hat, kennt den Effekt, daß einem dabei sehr bald schwindlig wird. Probiert man die Technik der „bewusst verbundenen Atmung“ aus, dann bemerkt man auch hierbei sehr schnell die typischen Symptome einer Hyperventilation wie Schwindelgefühl, Benommenheit und ein Kribbeln vor allem im Gesicht um die Mundpartie herum.

Der Grund für diese Symptome ist die vermehrten Abatmung des im Körper entstandenen Kohlendioxids, was unter anderem zu einer Verminderung der Durchblutung des Großhirns führt. Auch wenn Michael Brown mehrmals darauf hinweist, daß es sich bei der „bewusst verbundenen Atmung“ nicht um Hyperventilation handelt (siehe z.B. S. 66 und S. 133), sind die Indizien hierfür jedoch eindeutig: Die Atmung ohne Pausen bei Ausnutzung des gesamten Lungenvolumens führt zu einer über den Bedarf gesteigerten Lungenbelüftung, die mit einer Abnahme des Kohlenstoffdioxid-Partialdruckes und einem pH-Anstieg im Blut einhergeht. Zu den hierbei typischerweise auftretenden Symptomen gehören unter anderem Gefühllosigkeit, Missempfindungen („Kribbeln“), Schwindel, Sehstörungen und Benommenheit (Quelle: Wikipedia zum Stichwort „Hyperventilation„, Stand 26.07.2015). Selbst Michael Brown weist auf S. 185 darauf hin, daß während der Ausübung dieser Atemtechnik „möglicherweise Kribbeln in den Gliedmaßen“ zu spüren sein kann.

Therapeutischer Nutzen absichtlich herbeigeführter Hyperventilation

Zwei Therapieformen, bei denen die emotionslösenden Effekte von Hyperventilation gezielt ausgenutzt werden, sind das „Rebirthing“ und das „holotrope Atmen“:

a) Rebirthing

„Rebirthing (auf dt. Wiedergeburt) ist eine besondere Technik des zirkulären Atmens, also des Ein- und Ausatmens ohne Pausen. Begründer dieser Atemtechnik war in den 1960er Jahren Leonard Orr, der sie durch Selbstversuche entwickelte und als Methode zur Atem- und Bewusstseinsschulung verstand. Diese Atemtechnik kann zur Hyperventilation führen. Teilweise wird diese bewusst angestrebt.“ (Quelle: Wikipedia zum Stichwort „Rebirthing„, Stand 26.07.2015).

„Ein Teil der Rebirther sagt ausdrücklich, dass sie die Hyperventilation einsetzen. Andere Anbieter distanzieren sich davon. Aber auch in ihren Berichten tauchen Symptome wie Kribbeln und Krämpfe auf. Rebirther erklären dies zum Beispiel damit, dass der Patient versuche, „sich von Anspannungen zu befreien“.“ (Quelle)

Michael Brown schreibt auf S. 66: „Zunächst könnten Sie denken, dass die in diesem Prozess genutzte Atemtechnik der Atemarbeit und dem Rebirthing ähnelt. Die Atemtechnik, die im Rahmen von The Presence Process verwendet wird, ist zwar nicht an die Absichten und Praktiken der Atemarbeit und des Rebirthing ausgerichtet, ist aber im Prozess des Suchens weitgehend mit ihnen gleich und kann daher als begleitende Technik betrachtet werden.“ – Hier streitet er also nicht ab, daß seine Atemtechnik der beim Rebirthing ähnelt.

b) Holotropes Atmen

Sehr aufschlußreich und interesant sind auch die Mechanismen und Wirkungen der absichtlich herbeigeführten Hyperventilation im Rahmen des Holotropen Atmens. Die folgenden Zitate entstammen der Wikipedia zum Stichwort „Holotropes Atmen“ (Stand: 26.07.2015):

Stanislav Grof […] entdeckte, dass durch schnelleres und tiefes Atmen (Hyperventilation), unterstützt durch spezielle Instrumentalmusik, veränderte Bewusstseinszustände erreichbar sind […]. Holotropes Atmen habe eine stark „öffnende“ und kathartische Wirkung. Es wird deshalb auch als Ergänzung klassischer Psychotherapie-Verfahren zur Überwindung von „Blockaden“ verwendet. Von seinen Anwendern wird es auch als forcierter Einstieg in die spirituelle Dimension in der Psychotherapie und generell in der transpersonalen Therapie genutzt.

Auch beim Holotropen Atmen wird also die Hyperventilation dazu genutzt, um blockierte Energien in Form von unverarbeiteten Emotionen zu lösen und ins Bewußtsein zu holen mit dem Ziel der Wahrnehmung der transzendenten Natur des Seins, was in The Presence Process als „Präsenz“ bezeichnet wird.

Die erhöhte Durchlüftung der Lunge bei der Hyperventilation führt zu vermehrter Abatmung des im Körper entstandenen Kohlendioxids. Daraus folgt eine Verschiebung des Gleichgewichts zwischen Kohlensäure (der gelösten Form von Kohlendioxid) und Calcium im Blut. Der so entstehende relative Calcium(ionen)-Mangel kann zu Kribbeln, besonders um den Mund herum, und zu Krämpfen z. B. in den Händen (typische „Pfötchenstellung„) führen. Zudem verschiebt sich der Säure-Basen-Haushalt des Betroffenen in Richtung basisch (respiratorische Alkalose), der pH-Wert des Blutes steigt.

Auch hier werden die typischen Symptome bei Hyperventilation aufgeführt. Die genannten Muskelkrämpfe, die sich in einer „Pfötchenstellung“ äußern, habe ich selbst einmal im Rahmen einer Rebirthing-Sitzung erlebt.

Zu einer Mehraufnahme von Sauerstoff im Körper kommt es allerdings kaum, da die Aufnahmefähigkeit des Blutes für Sauerstoff schon bei normaler Atmung meist voll gedeckt wird.

Diese Aussage steht im Widerspruch zu Michael Brown, der auf S. 132 schreibt: „Während der Atemsitzung findet eine verstärkte Sauerstoffanreicherung statt, weil sich unser Atemmuster normalisiert.“ Im Gegensatz zu uns Menschen „atmen andere atmende Wesen umfassend und ohne Pause, um das Bewusstsein im gegenwärteigen Augeblick und einen hohen Grad an Sauerstoffanreicherung zu halten. Wir Menschen machen nicht nur Pausen, wir nutzen normalerweise auch weniger als 20% unseres maximalen Atemvolumens. In der Folge leiden wir an Sauerstoffmangel.“

Den letzten Satz halte ich für sehr gewagt. Daß wir normalerweise weniger als als 20% unseres maximalen Atemvolumens nutzen, ist dagegen durchaus vorstellbar, denn wieso sollten wir im Ruhezustand auch mehr Sauerstoff aufnehmen als benötigt wird? Sobald wir uns körperlich anstrengen und der Sauerstoffbedarf steigt, erhöhen sich durch den Regelmechanismus automatisch Atemfrequenz und -tiefe.

Der Kohlendioxidspiegel im Blut ist allerdings auch für die Regulation der Durchblutung von Körperregionen verantwortlich, weniger Kohlendioxid vermindert die Durchblutung, auch im Gehirn. Nach Thorsten Passie[2] reduziert sich (bei durch sexueller Erregung bedingter Hyperventilation) die Durchblutung im Großhirn, während das limbische System weniger betroffen ist, wodurch dessen Einfluss auf die Erfahrung zunimmt. Dies gilt sicherlich auch für bewusst herbeigeführte Hyperventilation. Ein Erklärungsmodell für derartige veränderte Bewusstseinszustände (wie z. B. durch holotropes Atmen hervorgerufen) besteht in der Veränderung der sogenannten Cortico-Striato-Thalamicocorticalen Regelschleife (F.X. Vollenweider; zahlreiche Publikationen dazu). Im Zusammenhang mit verminderter Großhirnaktivität könnte das heißen, dass sich der durch das Großhirn gesteuerte „thalamische Filter“, das „Tor zum Bewusstsein“ weiter öffnet.

Dies ist der springende Punkt, der erklärt, warum Hyperventilation bei der Freisetzung und Bewußtwerdung unterdrückter Emotionen helfen kann: Das limbische System, das bei der Hyperventilation weniger als das Großhirn von der verringerten Durchblutung betroffen ist, ist für die der Verarbeitung von Emotionen zuständig (Quelle: Wikipedia zum Stichwort „Limbisches System„, Stand: 26.07.2015), und da das Großhirn, das als Zensor für unbewußte Inhalte fungiert, nun weniger aktiv ist, können unbewußte Emotionen leichter an die Oberfläche kommen.

Diese These wird auch von Dr. rer. nat. Ulrich Warnke unterstützt, der in seinem 2012 gehaltenen Vortrag „Quantenphysik, Bewusstsein, Unbewusstsein und Realität“ (zu finden bei YouTube) zum Thema Placeboeffekt und das dabei wirksame Prinzip des „Glaubens“ folgendes ausführte:

„Zwei Haupteinheiten sind für das „Erleben“ verantwortlich: 1. Der Neokortex (Schaltmodus „Bewusstsein“), 2. Das Limbische System (Schaltmodus „Unterbewusstsein“). Der Neokortex ist ein (angelernter) Zensor und Filter für die Effekte des Limbischen Systems. Intensiver Glaube bedeutet physiologisch: 1. Verminderung der linken Kortex-Aktivität (= Vernunft-Reduzierung), 2. Erhöhung der Aktivität des Limbischen Systems (= Gefühls-Auslieferung).“

Auch beim „Glauben“ an eine Heilung wie beim Placebo-Effekt wird also die Aktivität des Großhirns zugunsten des Limbischen Systems reduziert, wodurch Emotionen mehr ins Bewußtsein gelangen (in diesem Fall die mit der Vorstellung an eine erfolgte Heilung verbundenen Emotionen).

Daneben wurde von Callaway die Hypothese geäußert, dass durch Hyperventilation der Spiegel des körpereigenen Stoffes Dimethyltryptamin (DMT, ein potentes Halluzinogen) erhöht werden könnte. Dies stützt sich auf die Tatsache, dass sich in den Lungen von Säugetieren große Mengen des Enzyms N-Methyl-Transferase befinden, die, sollten sie freigesetzt werden, aus körpereigenem Tryptamin eben dieses Dimethyltryptamin herstellen können[3]. Eine Zusammenfassung dieser (und weiterer) möglicher Wirkmechanismen findet sich bei F. Danner [4].

Quellen
[2] T. Passie et al: On the Function of Groaning and Hyperventilation during Sexual Intercourse: Intensification of Sexual Experience by Altering Brain Metabolism through Hypocapnia. In: Medical Hypothesis 60 (2003): 1-4
[3] J. C. Callaway: DMTs in the Human Brain. In: Jahrbuch für Ethnomedizin und Bewußtseinsforschung, 1995, Band 4, VWB-Verlag Berlin, S. 45-54
[4] F. Danner: Vom Ende des Kämpfens. Projekte-Verlag, Halle 2008

Auf die körpereigene Droge DMT ging auch Ulrich Warnke in seinem oben erwähnten Vortrag ein, um die Wirkungsweise des Placebo-Effekts auf molekularer Ebene zu erklären:

„Ursprung von N,N-Dimethyltryptamin (DMT) ist die Zwirbeldrüse. Funktionen von DMT: Steigerung der Aktivität des Limbischen Systems, Verhinderung der Filterfunktion durch bestimmte Großhirninstanzen, leichte Hemmung der linken Hälfte der Kortex-Funktion (Logik, Vernunft).

Im Rahmen wissenschaftlicher Versuche wurde seitens der Versuchspersonen über folgenden Wirkungen von DMT bei erhöhter Dosis berichtet: Es macht den Körper bewegungsarm und stößt die Tür auf zu Welten, die unsere täglichen Vorstellungen weit überschreiten: Visionen, übergroße ekstatische Gefühle, Zukunfts-Voraussagen, Telepathie. Weiterhin berichten Versuchspersonen über Kontakte zu Toten und körperlosen Wesenheiten sowie zu einer mächtigen, liebevollen Präsenz, die der ganzen Wirklichkeit zugrunde liegt; Zeitlosigkeit; himmlische Klänge; Gefühle des Sterbens und der Wiedergeburt.

Warum kann DMT Bewußtsein und schließlich sogar Materie steuern? DMT dockt an Serotonin-Rezeptoren im Limbischen System und reguliert außerdem NMDA-Rezeptoren.

Die Ausschüttung von DMT ist erlernbar bzw. konditionierbar. Eine verstärkte AUsschüttung erfolgt durch Umgebungs- und Selbst-Suggestion, Rituale, z.B. Yoga (insbesondere Kundalini-Yoga) und Meditation. Jeder Traum (oder auch Nahtod-Situation) stimuliert DMT. Trauminhalte werden durch DMT überhaupt erst möglich.

Bedingungen der Intensiv-Effekte: Zusammen mit DMT müssen zusätzlich Beta-Carboline wie Pinolin und/oder Tryptolin von der Zwirbeldrüse ausgeschüttet werden, da sie dafür sorgen, dass DMT nicht durch Enzyme zerstört wird (Dosis-Wirkungsverstärker).“

Fazit

Die in The Presence Process beschriebene Atemtechnik der „bewusst verbundenen Atmung“ weist alle Merkmale und Symptome einer Hyperventilation auf. Man kann daher davon ausgehen, daß sich die „bewusst verbundene Atmung“ die Wirkmechanismen der Hyperventilation zunutze macht.

Ein Sprichwort sagt: „Wenn etwas aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es eine Ente.“ Auf die Atemtechnik der „bewusst verbundenen Atmung“ bei The Presence Process übertragen: Wenn etwas aussieht wie Hyperventilation, gemacht wird wie bei einer Hyperventilation und dabei dieselben Symptome auftreten wie bei einer Hyperventilation, dann ist es mit großer Wahrscheinlichkeit auch Hyperventilation. Daran ist ja auch nichts Schlimmes, schließlich wird absichtlich herbeigeführte Hyperventilation schon lange threapeutisch genutzt, um emotionale Blockaden zu lösen – also genau das, was mit „The Presence Process“ auch erreicht werden soll.

Warum also wird drumherumgeredet anstatt das Kind klar beim Namen zu nennen? Das trägt doch nur zur Verwirrung des Verstandes bei. Oder ist das am Ende gar beabsichtigt…? 😉

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3 Gedanken zu “Das Kind beim Namen nennen! – Die Atemtechnik bei „The Presence Process“

    • Nee, das glaube ich eher nicht, denn die Atemtechnik wird ja erst später im Buch beschrieben und nicht schon im Vorwort oder auf der Rückseite, wo es vielleicht einen Werbeeffekt haben könnte. Meine Vermutung geht eher in die Richtung, daß sich viele Autoren (nicht nur Michael Brown) absichtlich von dem Begriff „Hyperventilation“ distanzieren, weil er entweder zu profan oder zu gefährlich klingt. Er wird ja auch meistens mit etwas Pathologischem assoziiert. Zum besseren Veständnis trägt das IMHO allerdings nicht gerade bei.

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